VHF/UHF · 144 + 432 MHz · 24 Stunden

CONTESTPROGRAMM

Ein Logger für den Contest am Berg.

Log, ON4KST-Chat, DX-Cluster, Karte und zwei Rotoren auf einem Bildschirm — gebaut für einen Bergstandort wie den Feuerkogel, mit echtem Gelände in jeder Entscheidung. Qt 6, ein eigenes Programm neben Longpath.

Bänder2 m + 70 cm
ContestsUKW
CAT · RotorHamlib
GeländeSRTM1 · 30 m
ExportEDI · Cabrillo · ADIF
Version0.1.2 · GPLv3

Der Arbeitsplatz

Alles, was im Contest zählt, auf einem Bildschirm.

Links das Log mit der Eingabezeile und dem Chat an ON4KST, darunter der Vorschlag für das nächste Ziel und die Rate. Rechts die Karte um den eigenen Standort und die beiden Rotoren. Jedes Panel lässt sich verschieben, jedes Layout als Profil ablegen.

Contestprogramm: Log, Karte, Rotoren, Nächstes Ziel und Rate in einem Fenster
01 — Profil 1

Log, Karte, Rotoren, nächstes Ziel, Rate.

IARU Region 1 VHF/UHF, zwölf QSOs im Testlog, beide Rotoren auf ihrem Ziel. Die kompakte Anordnung, wie sie ein frischer Start auf einem 13-Zoll-Notebook wählt. Unten die Statusleiste: CAT, ON4KST, Cluster, Locator, Radius und das Wetter vom Standort.

Was es kann

Zwölf Dinge, die im Contest einen Unterschied machen.

Log

Ein Log, das beim Tippen schon prüft.

SQLite unter dem Tisch, Dupe-Prüfung bei jedem Tastendruck — und wenn es ein Dupe ist, steht sofort da, als welche Nummer und um wie viel Uhr die Station schon im Log ist. Die Austauschfelder (RST, laufende Nummer je Band ab 001, Locator) kommen aus der Contest-Definition. Ein Locator, den man schon einmal gehört hat, steht von selbst da; geloggte Zeilen lassen sich in der Zeile berichtigen, statt Löschen gibt es „ungültig“.

SQLiteDupe-CheckLocator-AutofillKorrektur in der Zeile
ON4KST · DX-Cluster

Zwei Feeds, beide gefiltert.

Der ON4KST-Chat und ein klassischer DX-Cluster laufen als zwei getrennte Listen. Was außer Reichweite ist oder schon gearbeitet wurde, verschwindet; ein Schalter zeigt bei Bedarf die Rohdaten. Wie streng gefiltert wird, hängt von der eigenen Rate ab — im Pile-Up bleibt nur das Wichtigste stehen, in der Flaute fast alles.

TelnetGeo-FilterAdaptive Schwelle
Betriebsassistent

Ein Vorschlag, nie ein Automat.

Aus allen sichtbaren Kandidaten wird der eine mit der besten Aussicht gewählt — Erreichbarkeit, Neuheit, Multiplikatorwert, Aktualität, dazu ein kleiner Bonus für Richtungen, in denen gerade ein QSO gelang. Die Chat-Nachricht dazu ist vorformuliert. Gesendet wird sie erst nach einem Klick; der Assistent selbst hat keinen Weg zum Netz.

Nächstes ZielNachricht auf Klick
Karte · Verbindungen

Ein Radar um den eigenen Standort.

Eine Scheibe mit Entfernungsringen und Peilung, gearbeitete Stationen als Punkte, offene Spots als Ringe, jeder Rotor als Lichtkegel in seiner Richtung, der Horizont aus dem Gelände als dunkler Rand. Staatsgrenzen, Städte und Locator-Raster (Natural Earth) lassen sich dazuschalten. Ein Klick auf eine Station stellt Frequenz und Rotor; ein Klick auf „Offen in Richtung“ funkt die nächste offene Station im Beam an.

RadarRotor-KegelHorizontKlick = QSY + Rotor
Rotoren

Zwei Kompasse, ein rotctld.

Zwei Rotoren nebeneinander, jeder mit Öffnungswinkel als Kegel, Ist- und Sollwert in Glaszellen, kurzer und langer Weg; eine zweite Antenne am selben Rotor hat ihre eigene Nadel. Angesteuert über Hamlibs rotctld, das das Programm selbst startet und überwacht; fehlt Hamlib, wird die Installation angeboten. Sektoren, in denen das Gelände im Nahfeld verdeckt, liegen als Waschung auf dem Ring. Wird das Panel klein, weicht erst die Ablesung, dann der Rand — die Skala bleibt.

rotctldGS-232KegelGelände am Ring
Gelände

Sichtlinie mit echtem Höhenmodell.

SRTM1-Kacheln mit 30 m Auflösung werden bei Bedarf geladen und bleiben auf der Platte. Jeder Pfad wird gegen das Gelände gerechnet — mit 4/3-Erdradius und der 60-Prozent-Fresnel-Regel: frei, grenzwertig oder verdeckt. Für die Standortsuche vor dem Contest gibt es den Rundum-Horizont: 360 Grad um einen Kandidatenstandort, zum Vergleichen.

SRTM1Fresnel-ZoneStandortvergleich
Multiplikatoren · Rate

Was fehlt, je Band.

Gearbeitete und noch offene Großfelder je Band in einer sortierbaren Tabelle; dieselben Daten heben im Feed die Kandidaten an, die einen neuen Multiplikator bringen. Die Rate ist ein Instrument, das der Panelgröße folgt: niedrig und breit als Leiste mit Balken je Band und Sparkline der letzten sechs Stunden, sonst als Kacheln — QSOs, Punkte, zehn Minuten, Stunde, ODX, Felder.

Worked / Needed10 min · 1 h · beste StundeODX
CAT · CW

Frequenz vom Gerät, Makros ans Gerät.

Der klassische Transceiver hängt über Hamlibs rigctld am Programm: Frequenz und Betriebsart laufen ins Log, das Band ergibt sich daraus — auch über einen Transverter, dessen Offset das Programm kennt. CW-Makros auf F1–F6 setzen Rufzeichen und Austausch ein; ESM lässt Enter senden, was der QSO-Stand gerade verlangt, und loggt am Ende.

rigctldTransverterF-TastenESM
Contest · Export

Regeln als Datei, Log als EDI.

Jeder Contest ist eine Definition: Bänder, Austauschfelder, Wertung in Kilometern, Dupe-Regel, Zeitfenster — als Datei, im Programm nachbearbeitbar. IARU Region 1 (VHF, UHF/Mikrowelle, Marconi) und ÖVSV sind dabei. Am Ende: EDI/REG1TEST je Band für den Roboter, Cabrillo und ADIF dazu; „Log prüfen“ sagt vorher, was der Auswerter beanstanden würde. Online-Scoreboard und N1MM-UDP für Werkzeuge, die zuhören.

EDI / REG1TESTCabrilloADIFLog prüfen
Arbeitsplatz

Panels, die man verschieben und sperren kann.

Jedes Panel lässt sich ziehen, in der Größe ändern und mit dem Schloss festhalten; Layouts liegen als Profile in der Schiene links, eines je Aufgabe, dazu eine kompakte Anordnung für ein 13-Zoll-Notebook. Oben die UTC-Uhr mit dem Countdown bis zum Contest-Ende, unten Wetter vom Standort. Zwei Farbthemen: Bernstein und Grün.

Layout-ProfileUTC-CountdownWetterBernstein · Grün
Startcheck · Sicherung

Vor dem ersten CQ alles auf einen Blick.

Der Startcheck prüft Station, Contest, Verbindungen und Daten, bevor es losgeht: Rufzeichen, ob der exakte Standort im Locator liegt, die Uhrzeit gegen das Netz, CAT, beide Rotoren, ON4KST, die Sicherung. Das Log sichert sich jede Minute in eine Kopie, auf Wunsch zusätzlich auf einen Stick — und lässt sich auf jeden Stand zurücksetzen.

StartcheckUhrzeitSicherung jede Minute
Bandmap · Skeds · Check

Was auf dem Band los ist, und wer wann wartet.

Spots aus KST und Cluster auf der Frequenzachse, gearbeitete gedimmt, Klick ist QSY. Skeds mit Zeitleiste der nächsten Stunde, aus einer KST-Nachricht mit einem Klick angelegt. Check Partial schlägt beim Tippen Rufzeichen aus Log, Locator-Liste und gehörten Stationen vor.

BandmapSkedsCheck Partial

Die Karte

Fünfhundert Kilometer um den eigenen Locator, als Radar.

Entfernungsringe und Peilung, grün die gearbeiteten Stationen, in Bernstein der eigene Standort. Die beiden Kegel sind die Rotoren — 2 m auf 328°, 70 cm auf 16°, jeder so breit wie die Antenne öffnet. Grenzen und Städte aus Natural Earth sind hier dazugeschaltet; der Rand aus dem Gelände zeigt, wo die Berge verdecken.

Radar um JN67: Entfernungsringe, gearbeitete Stationen, beide Rotoren als Kegel, Staatsgrenzen und Städte
02 — Profil 2

Das Radar allein, bildschirmfüllend.

Ein zweites Layout-Profil aus der Schiene links: nur das Radar. Jede Ebene — Ringe, Peilung, Horizont, Rotor 1, Rotor 2, Zweitantenne, Grenzen, Städte, Raster, gearbeitete Felder — sitzt im ⚙-Menü rechts oben im Panelkopf und bleibt gespeichert.

Die Rotoren

Zwei Antennen, zwei Richtungen, ein Blick.

Jeder Kompass zeigt Ist und Soll, den Öffnungswinkel als Kegel, den kurzen und den langen Weg. Die Zahlen darunter sind gemessen, nicht gerechnet — Bernstein für den Istwert, Blau für das Ziel, das sich auch von Hand eintippen lässt. Die Ansteuerung geht über rotctld; das Programm startet es selbst.

Zwei Rotor-Kompasse mit Kegel, Ist- und Sollwert in Glaszellen
03 — Profil 3

Zwei Rotoren, beide auf dem Weg zum Ziel.

Links 2 m auf 328° unterwegs nach 296° zu DL1ABC, rechts 70 cm auf 16° nach 47° zu OK2A — dort mit einer zweiten Antenne 45° daneben, die Ziffern am Ring markieren die beiden. Aktuell, Ziel und Entfernung stehen in Glaszellen darunter, sobald der Rotor verbunden ist.

Herkunft

Ein Geschwister von Longpath, kein Teil davon.

Das Contestprogramm ist am 9. September 2026 aus einer beiläufigen Frage zu ON4KST entstanden und in einer Woche zu dem geworden, was hier steht. Es ist ein eigenes Programm mit eigenem Quellbaum — nicht in Longpath eingebaut und nicht davon abhängig. Am Funkgerät hängt es über Hamlib, nicht über einen SDR.

Was sich in Longpath bewährt hat, wurde übernommen, mit Quellenangabe in jeder Datei. Was ein Contest anders braucht, wurde neu gebaut: der ON4KST-Anmeldeautomat, die Dupe-Prüfung pro Tastendruck, der Assistent, die Karte, das Gelände.

Stand 20. Oktober 2026: Version 0.1.2 gibt es als Paket für macOS (Apple Silicon), Windows und Linux, dazu der Quelltext unter GPL-3.0-or-later auf GitHub; spätere Versionen holt sich das Programm über Hilfe › Auf neueste Version aktualisieren selbst. Gegen den echten ON4KST-Server ist es gelaufen, gegen Transceiver und Rotor am Tisch; der erste Contest damit ist der IARU-Region-1-UHF/Mikrowellen-Contest Anfang Oktober.

Aus Longpath übernommen
  1. 01Locator-Geometrie (Maidenhead, Entfernung, Peilung)
  2. 02DX-Cluster-Client und rotctld-Anbindung
  3. 03Panel-Chrom, Layout-Profile und Profilschiene
  4. 04Kurz- und Langweg-Rechnung für den Rotor
Version 0.1.2 20. Oktober 2026 · OE5SOS

Download

Version 0.1.2 — macOS, Windows, Linux.

Die Pakete kommen von den GitHub-Releases, jedes mit SHA256 daneben. Das macOS-Paket ist nicht bei Apple beglaubigt: beim ersten Start Rechtsklick › Öffnen, danach startet es wie jedes Programm. Windows (portables ZIP) und Linux (AppImage) baut und prüft dieselbe CI aus demselben Qt-Baum — am Gerät ausprobiert sind sie noch nicht. Ein laufendes Programm holt sich die nächste Version selbst: Hilfe › Auf neueste Version aktualisieren.

Kanal · freigegeben v0.1.2 — 20. Oktober 2026

Für dieses Gerät

macOS · Apple Silicon DMG · SHA256 · ab macOS 12 Freigegeben DMG ·SHA256

macOS · Intel DMG · SHA256 · ab macOS 12 Freigegeben DMG ·SHA256

Windows · x64 Contestprogramm-0.1.2-Windows-x64-portable.zip · SHA256 Gebaut · ungeprüft ZIP ·SHA256

Linux · x86_64 Contestprogramm-0.1.2-x86_64.AppImage · SHA256 Gebaut · ungeprüft AppImage ·SHA256

Quelltext GitHub · GPL-3.0-or-later Freigegeben GitHub ·Release

Daten. Log, Einstellungen und Layout liegen in einer SQLite-Datei unter ~/Library/Application Support/Contestprogramm/ (Windows: %AppData%\Contestprogramm, Linux: ~/.local/share/Contestprogramm), die Sicherungen daneben. Höhendaten (SRTM1) lädt das Programm bei Bedarf und behält sie. Quelltext, Tests und Anleitung: github.com/oe5sos/Contestprogramm.