Version 0.5.2 · GPLv3

LNGPATH

Die ganze Station in einem nativen Fenster.

Longpath führt Thetis in C++20 und Qt6 weiter — Panadapter auf der Grafikkarte, vollständige RX- und TX-Kette, PureSignal, TCI und Spots. Drei Plattformen, gemeinsam gebaut und gemeinsam signiert.

Version0.5.2
ProtokolleP1 + P2
Bandbreite1 536 kHz
DSPWDSP
Pakete5

Von der Antenne bis zum Kopfhörer

Ein Weg durch die Station — und Longpath besitzt ihn ganz.

01 — HF ein

Erkennung, die das Gerät auch findet

Ein einziger Zustandsautomat: Getrennt → Suchen → Verbinden → Verbunden. Die Unicast-Suche erreicht Geräte auch durch WireGuard-, ZeroTier- und Tailscale-Tunnel, nicht nur im eigenen Broadcast-Bereich. Sechzehn Modelle, nach Chipfamilie sortiert.

Je MAC gespeichertAutoverbindungBoard-Fähigkeiten
02 — Spektrum

Panadapter auf der Grafikkarte

QRhi über Metal, Vulkan und D3D12, mit der vollständigen Thetis-Display-Fläche dahinter — Spektrum, Wasserfall, Gitter und Skalen, je Band gespeichert über alle vierzehn Bänder. Clarity verfolgt den Rauschboden und hält das Bild lesbar, während sich das Band darunter bewegt. Neun Anordnungen für mehrere Bandbilder nebeneinander, jedes davon auch als eigenes Fenster auf einem zweiten Bildschirm.

Clarity-PaletteRauschboden EWMA9 AnordnungenZoom bleibt
03 — Empfang

Zehn WDSP-Bereiche, alle erreichbar

Erweiterte AGC, EMNR, SNB, APF, dreifache Rauschsperre, NB2, binaural, RIT und XIT — jeweils bis ins WDSP durchverdrahtet und je Empfänger, je Band gemerkt. Die automatische AGC-Schwelle reitet auf dem Rauschboden mit MOX-Sperre, und das Dämpfungsglied fängt die ADC-Übersteuerung ab, bevor man sie hört.

EMNR / NR2Adaptive Dämpfung31 Instrumente
04 — Senden

SSB hinaus, PureSignal an

Die vollständige Sendekette — zehnbandiger EQ, Leveler, ALC, CFC, CPDR, CESSB und Phasendreher — mit 21 unverändert übernommenen Mikrofonprofilen. PureSignal linearisiert die ganze ANAN-Reihe samt Hermes und HL2, mit Zweiton-IMD über dem Spektrum, wo man das Einrasten tatsächlich zusehen kann.

PureSignalZweiton-IMDDEXP / VOX
05 — Der Tisch

Alles, was bisher ein eigenes Programm war

Ein TCI-v2.0-Server bedient WSJT-X, JTDX, N1MM und Log4OM ohne virtuelles Kabel. Sieben Spot-Quellen — Cluster, RBN, WSJT-X, DXLab, POTA, FreeDV Reporter, PSK Reporter — landen gestapelt auf dem Bandbild, anklickbar zum Abstimmen. RADE ist eine echte Betriebsart, sendend wie empfangend. Endstufe und Tuner von 4O3A und RF-Kit hängen mit dran.

TCI v2.0Spot-ZentraleRADEVAX-Audio

Was am Tisch sonst noch steht

Alles, wofür sonst ein zweites Programm offen wäre.

Was hier mit im Bau gekennzeichnet ist, läuft bereits — es steckt aber noch nicht in Version 0.5.2, sondern kommt mit der nächsten.

Sendeton im Bau

Ein Kanalzug vor dem Funkgerät

Gate, Entzerrer, De-Esser, Kompressor, Röhre, PUDU, Hall und Begrenzer in Signalreihenfolge — am Mikrofon, bevor WDSP es sieht. Abgeschaltet ist der Ton bitgenau der von vorher, der Vergleich also echt und nicht ungefähr. Dazu Voice Check: aufnehmen, der Zug läuft offline darüber, abhören — das Funkgerät taktet dabei nichts.

8 StufenA/B im HaltenVoice Check
Logbuch im Bau

Verbindungen, die sich wiederfinden lassen

Aus der schmalen Leiste wird ein voller Arbeitsplatz: suchen über Rufzeichen, Name, QTH, Land, Feld oder Bemerkung, filtern nach Band und Betriebsart, ADIF und Cabrillo hinein und hinaus. Daneben die Stammdaten von QRZ, die Peilung dorthin und eine Karte.

ADIFCabrilloQRZKarte
Antenne im Bau

Der Rotor lernt deine Richtungen

Vier Vorwahlen unter der Himmelsrichtungsreihe: Rechtsklick merkt sich die aktuelle Peilung, Linksklick fährt sie wieder an. Dazu Park und der lange Weg. Aus dem Spot-Menü im Bandbild heraus: „Rotor auf dieses Rufzeichen“.

4 VorwahlenParkLanger Weg
Diversity im Bau

Zwei Antennen, ein Richtdiagramm

Phase und Verstärkung als Polardiagramm, das sich beim Drehen mitbewegt — man sieht die Keule, statt sie zu erraten. Acht Speicherplätze je Band, Klick holt, Rechtsklick legt ab.

Radar8 Speicher je Band
Übersicht im Bau

Das ganze Band statt nur des Ausschnitts

Auf Protokoll 2 kommt der volle Wandlerbereich als zweiter Datenstrom herein und läuft durch eine eigene FFT. Ein Klick in den Randbereich verschiebt den Empfänger dorthin, ein Klick in die Mitte stimmt nur ab.

16 384 PunkteKlick verschiebt
Fremde Geräte im Bau

Auch was kein OpenHPSDR spricht

Der SunSDR2 QRP über TCI und öffentliche KiwiSDR-Empfänger aus dem Verzeichnis. Beide hängen an derselben Sicherheitsschranke: ein Empfänger, der an einem echten Sender hängt, wird von dort niemals angefasst.

SunSDR2 QRPKiwiSDR

Am Gerät geprüft

Auf echter Hardware freigefahren, nicht angenommen.

Protokoll 2

ANAN-G2 & G2 MkII

Saturn-Boards auf Orion-MkII-Firmware. Empfang von 80 bis 10 m, sauberer Träger auf TUNE und MOX, PureSignal rastet ein.

RX + TX geprüft
Protokoll 1

Hermes Lite 2

SSB-Sendebetrieb freigefahren seit der Dämpfungs- und Filterprüfung. I²C-Steuerung, N2ADR HERCULES, Dämpfungsglied −28…+32 dB.

RX + TX geprüft
Protokoll 1 + 2

ANAN-100D · 200D · 7000/8000DLE

Die ganze Apache-Labs-Reihe, mit Vorwärtsleistungs-Kalibrierung je Board und der Übersteuerungssperre für hochverstärkende Endstufen.

RX + TX geprüft
Protokoll 1

Hermes · Angelia · Orion · Metis

Die älteren OpenHPSDR-Boards werden erkannt, liefern I/Q und laufen durch WDSP; Dämpfungsglied und Vorverstärker direkt am Board.

RX geprüft

Die Oberfläche

Ein dichter Arbeitsplatz, der sich trotzdem lesen lässt.

Der ganze Arbeitsplatz in einem Fenster
01 — Konsole

Der ganze Arbeitsplatz in einem Fenster

Bandbild und Wasserfall, der Durchlassbereich als eigenes Feld, Sendekette, Stehwelle, S-Meter, Rotor und Logbuch — alles dockbar, alles an derselben Stelle wiederzufinden. Hier an einem ANAN-10/100 auf 40 m.

Ein Logbuch, das sich aufklappt
02 — Logbuch

Ein Logbuch, das sich aufklappt

Aus der schmalen Leiste am Rand wird ein voller Arbeitsplatz: Verbindungen suchen, filtern, ergänzen, als ADIF oder Cabrillo hinausschreiben. Daneben die Stammdaten zum Rufzeichen und die Peilung dorthin.

Der Kanalzug sitzt vor dem Funkgerät, nicht darin
03 — Sendeton

Der Kanalzug sitzt vor dem Funkgerät, nicht darin

Gate, EQ, De-Esser, Kompressor, Röhre, Hall und Begrenzer in Signalreihenfolge — am Mikrofon, bevor WDSP es sieht. Abgeschaltet ist der Ton bitgenau der von vorher, der Vergleich also echt und nicht ungefähr.

Vierzehn Bänder über dem laufenden Spektrum
04 — Entzerrer

Vierzehn Bänder über dem laufenden Spektrum

Die Kurve liegt über dem, was das Mikrofon gerade liefert. Darunter die Bandgrenzen von E-SSB, SSB und AM/FM — man sieht, wofür man einstellt, statt es zu erraten.

Ein Gerät, das gar kein OpenHPSDR spricht

SunSDR2 QRP — über TCI, nicht über einen Boardtreiber.

Der SunSDR2 QRP spricht kein OpenHPSDR. Expert Electronics veröffentlicht sein Protokoll nicht, es gibt also keinen Boardtreiber zu schreiben. Der einzige Weg hinein ist TCI — dasselbe Protokoll, das Longpath längst als Server spricht, damit WSJT-X und N1MM es bedienen können. Hier ist es andersherum: Longpath ist der Client, ExpertSDR2 der Server.

Das ändert die Rollenverteilung. Bei jedem anderen Gerät rechnet Longpath selbst — die Kiste ist ein ADC am Ende einer Leitung. ExpertSDR2 bringt seine eigene DSP-Kette mit und entscheidet, was das Gehäuse verlässt. Longpath kann dort nicht demodulieren, sondern nur darum bitten, das Ergebnis entgegennehmen, anzeigen und hörbar machen.

Ton, Bild und Steuerung laufen dabei durch dieselben Wege wie bei einem echten Empfänger — derselbe Mischer, eine echte FFT am reservierten Platz, derselbe Router auf dasselbe Bandbild. Kein zweiter, paralleler Pfad, der irgendwann auseinanderläuft.

Der Weg hinein
  1. 01Verbindung — ws://host:40001
  2. 02Ton — RX-Audio in den Mischer
  3. 03Bild — I/Q auf den Panadapter
  4. 04Steuerung — Frequenz und Art, beide Richtungen
Am Gerät verifiziert 24.08.2026 · OE5SOS

Die Grenze, die dabei gilt. Ein Empfänger, der an einem echten Gerät hängt, wird über diesen Weg niemals gespeist oder gesteuert — in keine Richtung. SunSDR ist ein zweites, unabhängiges Funkgerät; könnte sein Zustand in einen Empfänger überlaufen, der zu einem Sender gehört, würde sich Hardware verstellen, von der der Betreiber annimmt, dass nur Longpath sie in der Hand hat. Wo Zurückhaltung und Sicherheit sich widersprechen, gewinnt die Sicherheit.

Aktueller Stand

Jede Plattform erscheint gemeinsam und signiert.

Kanal · stabil v0.5.2 — 24. Mai 2026

Für dieses Gerät

macOS · Apple Silicon Longpath-0.5.2-arm64.dmg · signiert & notarisiert Laden ↓

 

Linux AppImage · x86_64 + aarch64 Laden ↓

 

Windows NSIS-Installer · portables ZIP · x64 Laden ↓

 

Alle Pakete SHA256SUMS.txt.asc · GPG-signiert Prüfsummen

Herkunft. Longpath ist ein Fork von NereusSDR (J. J. Boyd, KG4VCF), selbst eine C++20/Qt6-Portierung von Thetis — FlexRadio Systems, Doug Wigley (W5WC), Richard Samphire (MW0LGE) und die OpenHPSDR-Beitragenden. Das DSP ist WDSP von Warren Pratt (NR0V). Architektur und wesentlicher Code stammen aus AetherSDR (Jeremy, KK7GWY). Jeder Urhebervermerk steht unverändert im Quellbaum. GPLv3, wie es die Vorlagen verlangen.