Version 0.8.2 · GPLv3

LNGPATH

Die ganze Station in einem nativen Fenster.

Longpath führt Thetis in C++20 und Qt6 weiter — Panadapter auf der Grafikkarte, vollständige RX- und TX-Kette, PureSignal, TCI und Spots. Drei Plattformen, gemeinsam gebaut und gemeinsam signiert.

Version0.8.2
ProtokolleP1 + P2
Bandbreite1 536 kHz
DSPWDSP
Pakete5

Von der Antenne bis zum Kopfhörer

Ein Weg durch die Station — und Longpath besitzt ihn ganz.

01 — HF ein

Erkennung, die das Gerät auch findet

Ein einziger Zustandsautomat: Getrennt → Suchen → Verbinden → Verbunden. Die Unicast-Suche erreicht Geräte auch durch WireGuard-, ZeroTier- und Tailscale-Tunnel, nicht nur im eigenen Broadcast-Bereich. Sechzehn Modelle, nach Chipfamilie sortiert.

Je MAC gespeichertAutoverbindungBoard-Fähigkeiten
02 — Spektrum

Panadapter auf der Grafikkarte

QRhi über Metal, Vulkan und D3D12, mit der vollständigen Thetis-Display-Fläche dahinter — Spektrum, Wasserfall, Gitter und Skalen, je Band gespeichert über alle vierzehn Bänder. Clarity verfolgt den Rauschboden und hält das Bild lesbar, während sich das Band darunter bewegt. Neun Anordnungen für mehrere Bandbilder nebeneinander, jedes davon auch als eigenes Fenster auf einem zweiten Bildschirm.

Clarity-PaletteRauschboden EWMA9 AnordnungenZoom bleibt
03 — Empfang

Zehn WDSP-Bereiche, alle erreichbar

Erweiterte AGC, EMNR, SNB, APF, dreifache Rauschsperre, NB2, binaural, RIT und XIT — jeweils bis ins WDSP durchverdrahtet und je Empfänger, je Band gemerkt. Die automatische AGC-Schwelle reitet auf dem Rauschboden mit MOX-Sperre, und das Dämpfungsglied fängt die ADC-Übersteuerung ab, bevor man sie hört.

EMNR / NR2Adaptive Dämpfung31 Instrumente
04 — Senden

SSB hinaus, PureSignal an

Die vollständige Sendekette — zehnbandiger EQ, Leveler, ALC, CFC, CPDR, CESSB und Phasendreher — mit 21 unverändert übernommenen Mikrofonprofilen. PureSignal linearisiert die ganze ANAN-Reihe samt Hermes und HL2, mit Zweiton-IMD über dem Spektrum, wo man das Einrasten tatsächlich zusehen kann.

PureSignalZweiton-IMDDEXP / VOX
05 — Der Tisch

Alles, was bisher ein eigenes Programm war

Ein TCI-v2.0-Server bedient WSJT-X, JTDX, N1MM und Log4OM ohne virtuelles Kabel. Sieben Spot-Quellen — Cluster, RBN, WSJT-X, DXLab, POTA, FreeDV Reporter, PSK Reporter — landen gestapelt auf dem Bandbild, anklickbar zum Abstimmen. RADE ist eine echte Betriebsart, sendend wie empfangend. Endstufen und Tuner hängen mit dran — 4O3A und RF-Kit, dazu SPE Expert, Elecraft KPA500 und die ACOM-S-Serie.

TCI v2.0Spot-ZentraleRADEVAX-Audio

Was am Tisch sonst noch steht

Alles, wofür sonst ein zweites Programm offen wäre.

Bandbild

Mehrere Bandbilder statt eines

Neun Anordnungen zur Auswahl, vom einzelnen Bild bis zum Viererraster — und was das angeschlossene Gerät nicht tragen kann, wird gar nicht erst angeboten, mit einer Zeile darunter, warum. Jedes Bild lässt sich auf einen zweiten Bildschirm abkoppeln. Bis zu fünf Empfangszweige laufen nebeneinander, jeder mit eigener Kennung, Frequenz und Betriebsart im Bild; gesendet wird immer nur aus einem, dafür sorgt eine eigene Schranke.

9 Anordnungen5 ZweigeAbkoppelbar
Sendeton

Ein Kanalzug vor dem Funkgerät

Gate, Entzerrer, De-Esser, Kompressor, Röhre, PUDU, Hall und Begrenzer in Signalreihenfolge — am Mikrofon, bevor WDSP es sieht. Abgeschaltet ist der Ton bitgenau der von vorher, der Vergleich also echt und nicht ungefähr. Dazu Voice Check: aufnehmen, der Zug läuft offline darüber, abhören — das Funkgerät taktet dabei nichts.

8 StufenA/B im HaltenVoice Check
Logbuch

Verbindungen, die sich wiederfinden lassen

Aus der schmalen Leiste wird ein voller Arbeitsplatz: suchen über Rufzeichen, Name, QTH, Land, Feld oder Bemerkung, filtern nach Band und Betriebsart, ADIF und Cabrillo hinein und hinaus. Daneben die Stammdaten von QRZ und die Peilung dorthin. „Sync QRZ“ holt das eigene QRZ-Logbuch ab und führt es wie einen Import zusammen. Hinter „Stats…“ sechs Kacheln: Bänder, Betriebsarten, Aktivität, Länder, dazu DXCC, WAS, Grids und Zonen.

ADIFCabrilloSync QRZDXCC / WAS
Karte

Die Karte fliegt zur Station

Rufzeichen eingeben, Enter — die Karte fliegt dorthin, wo QRZ die Station verortet, zeichnet den Großkreis vom eigenen Standort und nennt Entfernung und Peilung. Darunter Luftbild von NASA GIBS, ohne Schlüssel. Amateurfunksatelliten über dem Horizont stehen als Dreiecke auf Kugel und Karte, und jedes geloggte QSO bekommt mitgeschrieben, welche gerade in Sicht waren.

GroßkreisNASA GIBSSatelliten
Antenne

Der Rotor lernt deine Richtungen

Vier Vorwahlen unter der Himmelsrichtungsreihe: Rechtsklick merkt sich die aktuelle Peilung, Linksklick fährt sie wieder an. Dazu Park und der lange Weg. Aus dem Spot-Menü im Bandbild heraus: „Rotor auf dieses Rufzeichen“.

4 VorwahlenParkLanger Weg
Diversity

Zwei Antennen, ein Richtdiagramm

Phase und Verstärkung als Polardiagramm, das sich beim Drehen mitbewegt — man sieht die Keule, statt sie zu erraten. Acht Speicherplätze je Band, Klick holt, Rechtsklick legt ab.

Radar8 Speicher je Band
Übersicht

Das ganze Band statt nur des Ausschnitts

Auf Protokoll 2 kommt der volle Wandlerbereich als zweiter Datenstrom herein und läuft durch eine eigene FFT. Ein Klick in den Randbereich verschiebt den Empfänger dorthin, ein Klick in die Mitte stimmt nur ab.

16 384 PunkteKlick verschiebt
Fremde Geräte

Auch was kein OpenHPSDR spricht

Der SunSDR2 QRP über TCI und öffentliche KiwiSDR-Empfänger aus dem Verzeichnis. Beide hängen an derselben Sicherheitsschranke: ein Empfänger, der an einem echten Sender hängt, wird von dort niemals angefasst.

SunSDR2 QRPKiwiSDR
Digital

RTTY direkt aus dem Empfangston

Ein eigener Decoder für Baudot, ohne WSJT-X oder fldigi dazwischen. Mark- und Space-Pegel, Lock und Rauschabstand sichtbar, Baudrate, Polarität und Empfindlichkeit einstellbar; Mark und Shift folgen dem Regler am VFO. Seit 0.7.0 steht das Gegenstück zum Senden: Baudot/ITA2 hinaus, Mark 2295 Hz, Shift 170 Hz, 45,45 Baud, geprüft als Rundlauf — was der Sender schreibt, liest der eigene Decoder wieder ein. Seit 0.8.0 führt auch ein Knopf dorthin: Mark und Shift kommen von der Scheibe, die Baudrate aus dem Wähler, und sagt der Bandplan nein, bricht der Versuch sofort ab und nennt den Grund — ein Druck, eine Aussendung, kein Rundruf in Schleife. Gehörte Anrufe landen auch auf dem Bandbild, gelesen allein am Wort DE und dem Feld dahinter, damit dort kein falscher Spot steht. PSK31 bleibt bewusst bei den Programmen, die es können.

BaudotNur in DIGLMark / Shift
Digital

Morse direkt aus dem Empfangston

Ein eigener CW-Decoder, ebenfalls ohne fldigi. Tonhöhe und Tempo erkennt er selbst, beides lässt sich festhalten; das Suchband folgt dem CW-Pitch, der sich jetzt zwischen 200 und 2250 Hz einstellen lässt — Filter und APF wandern live mit. Unsichere Zeichen erscheinen gedämpft, Rauschen wird gar nicht erst angezeigt.

CWL / CWULOCK Hz / WPM
Speicher

Frequenzen und Empfang unter einem Namen

Frequenzspeicher im Format von Thetis — eine vorhandene memory.xml lässt sich einfach hineinkopieren — mit Gruppe, Name, Modus, Filter, AGC und Repeater-Ablage je Platz. Getrennt davon RX-Profile: AGC, Rauschminderung, Notch, Störaustaster und Rauschsperre einer Scheibe, mit einem Klick gespeichert und wieder geladen.

memory.xmlQuick SaveRX-Profile
Fernbedienung

Longpath am Telefon

Longpath liefert selbst eine Seite aus, die das Telefon im Browser öffnet: Spektrum und Wasserfall, Abstimmen durch Tippen und Ziehen, Ton in 12 kHz mono. Gekoppelt wird mit einem kurzen Code, ein Symbol legt sich auf den Startbildschirm. Den Rechner findet die Seite über seinen Namen, auch über IPv6. Der Fernzugriff geht nur mit Token, und Senden aus dem Netz ist ab Werk gesperrt.

Über TCIKopplungscodeSenden gesperrt
Fernbedienung

Das Telefon sagt, wenn nichts ankommt

Sendet die Station, steht es dort, wo sonst die gesperrte Sendetaste sitzt: „Station sendet · Empfänger stumm“, in Messing statt in Rot — Senden ist ein Zustand, keine Warnung. Und liegt zwischen Rauschboden und stärkstem Punkt weniger als 15 dB, nennt die Fußzeile statt der Datenrate „nur Rauschen — Antenne?“: gemessen brachte ein belegtes Band knapp 30 bis 40 dB, ein offener Eingang 7 bis 10. Während des Sendens bleibt der Hinweis aus, weil der Empfänger dann ohnehin stumm ist.

Station sendetRauschhinweis15 dB
Fernbedienung

Loggen vom Telefon

Ein LOG-Knopf in der Kopfzeile öffnet ein schmales Blatt: Rufzeichen, RST hin und her mit 59/59 vorbelegt — Frequenz, Band, Betriebsart und Zeit holt Longpath selbst aus der gehörten Scheibe, damit vom Telefon nur kommt, was dort wirklich bekannt ist. Geschrieben wird nicht vom Telefon, sondern von Longpath, durch dieselbe Stelle wie am Pult: eine Datei, ein Schreiber. Nur anhängen — korrigiert und gelöscht wird am Pult. Token nötig, der Schalter dafür ist ab Werk an.

Eigener TCI-Befehl59/59 vorbelegtNur anhängen
Fremde Geräte

Die QRP meldet jetzt Übersteuerung

Protokoll 1 und 2 bekommen ein Statusbit vom Gerät, die QRP schickt keines — also erkennt Longpath den Anschlag am I/Q selbst, und zwar vor der Pegelanhebung, damit die Schwelle nicht mit der Verstärkung wandert. Acht Proben am Anschlag in zweihundert lösen aus, eine einzelne nicht, gemeldet wird höchstens zweimal je Sekunde; auf 80, 40 und 20 m am Gerät gegengemessen, kein Fehlalarm. Dazu zählt der Treiber jetzt die Folgenummern aus und schickt einen Steuerrahmen nach, den das Gerät nicht quittiert hat — eine verlorene Frequenz blieb vorher unbemerkt.

Aus dem I/QAm Gerät geprüftQuittungen
Sendeton

Eine Werkbank für die eigene Stimme

Fünfzehn Sekunden sprechen — das Messblatt nennt Grundton, Lautheit nach BS.1770, Störabstand, Zischfrequenz, Nachhall, Poppen und das Mikrofonende, und zu jeder Zeile einen Handgriff statt eines Knopfes: näher ans Mikrofon, Poppschutz, Vorhang. Mithören läuft über die Soundkarte, das Funkgerät wird dabei nicht angerührt, wahlweise durch einen der vier Sendekanäle von 200–2500 bis 50–4050 Hz. Im Übersichtsreiter steht das Langzeitspektrum vor und nach der Kette samt Differenz — gemessen, nicht vermutet. Neu in der Kette: Entrauschen mit rnnoise, dasselbe Netz wie NR3 im Empfang, und ein zweifach überabgetasteter Clipper vor dem Begrenzer. Zwei Einschubplätze nehmen Audio Units auf dem Mac auf, jedes mit eigenem Fenster. Eine von Hand eingestellte Kette lässt sich unter dem Namen einer Bandbreite ablegen; Ketten herleiten tut das Fenster bewusst nicht.

MessblattMithören4 SendekanäleAudio Units
Empfang

Ein Entzerrer für den Empfangston

WDSPs Empfangs-Equalizer lief von Anfang an mit — flach, und für niemanden erreichbar: kein einziger Aufruf dafür war überhaupt deklariert. Jetzt hängt er in dem Applet-Feld, das bisher eine Attrappe war: zehn Schieber von −10 bis +10 dB und ein Umschalter zwischen Empfangs- und Sendekurve. Zwei Vorwahlen, beide belegt — „Flach“ ist WDSPs eigene Vorgabe, „Sprache“ die Kurve aus WDSPs Quelltext; erfundene Kurven gibt es hier nicht. Gespeichert wird je Empfangszweig und nicht je Band, damit der Klang beim Bandwechsel nicht umspringt.

10 BänderRX / TXJe Zweig
Fernsteuerung

Fremde Programme steuern das Gerät

Setup > CAT & Network > TCP/IP CAT ist keine Attrappe mehr: ein rigctld-Server auf Port 4532 — in N1MM, DXLog und WSJT-X die Geräteauswahl „Hamlib NET rigctl“ — und daneben Kenwood-CAT auf Port 13013 wie bei Thetis, damit dort eingerichtete Programme ohne Umstellung hereinfinden — mitsamt dem ZZ-Satz aus Thetis, mit dem sich N1MM+ und DXLab Commander direkt anhängen. Bedient werden Frequenz, Betriebsart mit Durchlassbreite, VFO, PTT, Sperre, S-Meter und die Feinabstimmung; was wir nicht kennen, wird abgewiesen statt erfunden. Senden ist ab Werk gesperrt, mit eigenem Schalter je Brücke: ein Programm darf lesen und abstimmen, aber nicht tasten — entkeyen geht immer. Geprüft nicht gegen Annahmen, sondern gegen Hamlibs echten TS-2000-Treiber.

rigctld 4532Kenwood-CAT 13013Senden gesperrt
Sendeton

Thetis-Profile einlesen

Eine aus Thetis ausgegebene Profildatei — oder gleich die ganze Thetis-Datenbank — lässt sich auf der Seite „TX Profile“ einlesen: jedes benannte Profil wird ein eigenes Profil, angewandt und überschrieben wird nichts. Erkannt wird am Inhalt, nicht am Dateinamen. Die elf Spalten, die in Thetis anders heißen als hier, tragen ihre Fundstelle im Quelltext daneben — wer nach Namensähnlichkeit abbildet, verstellt den Sendeton, und die Anzeige sieht dabei richtig aus. Gegen eine echte Ausgabe ist der Leser noch nicht gefahren; die Dateiform ist aus Thetis’ Quelltext abgeleitet.

Datei oder DatenbankNichts überschrieben
Empfang

Die Tonsperre hört den Subton selbst

In FM bleibt der Lautsprecher jetzt zu, bis der vereinbarte Subton wirklich anliegt — CTCSS und DCS. Der Tonwähler im VFO-Flag kannte „Decode“ seit jeher, gewirkt hat es nie: Thetis filtert den Subton nur aus dem Hörbaren heraus, erkannt wird er dort nicht, einen Tonsquelch hat die Vorlage nicht. Der Detektor ist darum eigener Bau nach TIA-603-D, der Norm, die die Subtöne festlegt: Goertzel über ein 250-ms-Fenster, entschieden am Verhältnis von Ton- zu Bandleistung statt an einem festen Pegel — der Hub schwankt von Gegenstelle zu Gegenstelle, das Verhältnis nicht. Daneben eine Leuchte, solange der Ton anliegt; ohne sie ist ein stummer Kanal von einem stillen Band nicht zu unterscheiden, und man sucht den Fehler beim Lautsprecher. DCS gibt es nur empfangend: WDSP kann einen Ton einspeisen, aber kein Codewort, und ein Menüeintrag, hinter dem nichts passiert, ist schlimmer als keiner.

CTCSS / DCSNach TIA-603-DTonleuchte
Digital

Jeder Decoder an seinem eigenen Empfänger

Bisher hingen CW- und RTTY-Decoder am gerade aktiven Empfänger — wer umschaltete, nahm den Decoder mit; RX1 auf Sprache stehen lassen und RX2 nebenher mitlesen ging nicht. Jetzt wählt jedes Fenster für sich: dem aktiven folgen wie bisher, oder an einem festen Empfänger hängen bleiben. Die Wahl sitzt im Zahnrad rechts oben, und die Titelleiste sagt, was gilt — „CW DECODER · RX2“, damit man es ohne aufgeklapptes Menü sieht. Gemerkt wird eine Kennung, keine Listenposition: fällt RX1 weg, rücken die übrigen nach, und ein Decoder, der an der Position hinge, läse plötzlich ein anderes Gerät mit, ohne dass es auffiele.

Dem aktiven folgenOder fest gebundenIm Titel sichtbar
Endstufe

Drei weitere Verstärker am Tisch

Neben 4O3A und RF-Kit hängen jetzt auch SPE Expert, Elecraft KPA500 und die ACOM-S-Serie mit dran, jeder mit eigenem Bedienfeld und eigener Einstellseite: Balken und Messwerte, Betriebszustand, Fehler- und Warntexte im Klartext — eine Warnung bernstein, nur ein echter Alarm in der Gefahrenfarbe. Der ACOM schiebt seine Rahmen von selbst, die beiden anderen antworten auf Abfrage; ein Wachtakt merkt in allen drei Fällen, wenn das Gerät still wird. Die Protokolle stammen aus den Beschreibungen der Hersteller. Am echten Gerät gemessen ist nur, was AetherSDR an einem ACOM 600S und einem SPE 1.5K-FA abgelesen hat — hier steht keiner der drei am Kabel.

SPE ExpertKPA500ACOM S-Serie
Oberfläche

Größer stellen — und ein Netz für den Start

„Darstellungsgröße“ im Ansichtsmenü war angelegt, aber jeder Eintrag darin grau und mit „NYI“ beschriftet; der Maßstab ließ sich nur von Hand in der Einstellungsdatei ändern. Jetzt ist er anklickbar, von 75 bis 200 %, und dazwischen liegen 115 und 130 — von 100 auf 125 ist ein großer Sprung, und genau dort liegt der Bedarf. Dazu ein Wächter für den Start: vor dem Laden wird eine Marke geschrieben und wieder gelöscht, sobald die Oberfläche zwanzig Sekunden steht. Findet Longpath sie zweimal hintereinander vor, fährt es ohne die gespeicherte Anordnung hoch und sagt, warum. Eine kaputte Anordnung kann das Programm sonst unstartbar machen, und dann kommt man an die Einstellungen nicht mehr heran, um sie zu reparieren — dafür bräuchte man ja das Programm.

75–200 %115 / 130Startwächter
Digital

FT8 und FT4 ohne zweites Programm

Longpath dekodiert selbst: ft8_lib von Kārlis Goba liegt unverändert im Baum, der Ton kommt über einen eigenen Abgriff herein. Die Fenstergrenzen folgen der UTC, Uhr und Füllstand stehen daneben, und je Fund eine Zeile in der Spaltenordnung von WSJT-X — Zeit, dB, DT, Frequenz, Nachricht. Jeder Fund geht auch in die Decode-Liste, mit dem Rufzeichen aus der Nachricht und mit der Frequenz der Scheibe plus Tonlage. Sichtbar in DIGU und in DIGL. Der UDP-Sammler für WSJT-X bleibt daneben bestehen: wer das Programm ohnehin fährt, verliert nichts. Seit 0.7.0 wird auch gesendet: ein Druck auf „Send“ legt die Nachricht auf einen Ton und gibt sie im nächsten eigenen Fenster hinaus; lehnt der Bandplan ab, bricht der Versuch sofort ab und nennt den Grund. Ein Doppelklick auf eine Zeile der Fundliste legt den Standardanruf ins Eingabefeld, und der Schalter „Auto“ — ab Werk aus — führt daraus den ganzen Ablauf bis RR73 und trägt das fertige QSO ins Logbuch. Vorangetrieben wird er allein durch gehörte Funde; nach fünf Fenstern ohne Antwort gibt er auf. Seit 0.8.0 steht daneben ein Knopf „CQ“: ohne „Auto“ legt er den eigenen Anruf nur ins Feld, mit „Auto” ruft er wirklich und führt das QSO von der Anruferseite. Mit derselben Fassung bekam das Fenster, was ein FT8-Programm sonst ausmacht: ein Wasserfallstreifen über der Liste, und ein Klick hinein setzt die Sendestelle — die stand bis dahin fest auf 1500 Hz, wo auf einem vollen Band immer schon jemand ist; jetzt ist sie ein Feld von 200 bis 2800 Hz und bleibt gespeichert. Die Zeilen sind nach Dringlichkeit eingefärbt: ein Ruf an die eigene Station grün und fett, ein neues Land fett in derselben Farbe, die auch die Funde im Bandbild tragen, ein CQ bernstein — in dieser Reihenfolge, denn eine Zeile kann alles drei sein. Ein Schalter „CQ only” lässt nur die rufbaren Stationen stehen, einen Ruf an die eigene Station aber immer durch. Und die sechs Standardsätze liegen als Knöpfe bereit; sie legen den Satz nur ins Feld, gesendet wird weiter erst mit „Send”. Und das Suchband für FT4 liegt jetzt gemittet — nachgemessen von −500 bis +900 ms, vorher blieben bis zum oberen Rand nur 0,4 s, von denen jede Laufzeit im Tonweg etwas abzog. Am Gerät erprobt ist das noch nicht.

ft8_lib15-s-Fenster nach UTCSenden mit Bandplanprüfung
Oberfläche

Englisch als Quelle, Deutsch als Option

Die Oberfläche ist durchgehend englisch — MOX, VOX, BW und S-Meter sind es ohnehin —, und das Deutsch steht als Übersetzung daneben. Setup → General Options → „Language“ schaltet zwischen English und Deutsch um; wirksam wird es beim nächsten Start. Dafür laufen alle sichtbaren Texte durch Qts Übersetzungsweg, statt zweimal geschrieben zu werden.

English / DeutschNach dem Neustart
Fremde Geräte

Die FLEX-8400 am Netz

Eine weitere Gerätefamilie: die 8400 steht in der Geräteliste, Longpath meldet sich als Bedienstelle an und liest die Frequenz — am echten Gerät 14.100000 MHz nachgemessen, nicht an einem Nachbau. Hier rechnet das Radio und nicht Longpath; Ton und Bildpunkte kommen fertig herein und laufen durch dieselbe Naht wie bei KiwiSDR und SunSDR. Eine Scheibe gibt es bei Flex erst, wenn ein Bedienprogramm sie angelegt hat — die Scheibenliste kommt sonst leer zurück —, also legt Longpath Pan und Scheibe bei Bedarf selbst an. Und weil ein bestellter Tonstrom die Lautsprecher am Gerät stummschaltet, schaltet Longpath das vorher ab und stellt den alten Wert beim Abbau wieder her. Gesendet wird mit der 8400 nicht: Stufe 1 und 2 sind Empfang.

FLEX-8400Nur EmpfangAm Gerät gemessen
Aufnahme

Mitschneiden, und wieder abspielen

Der Unterbau lag seit August geprüft im Baum, von nichts erreichbar; jetzt hängt er an einem eigenen Applet in der rechten Spalte, direkt neben der QSO-Aufnahme — beide schreiben in denselben Ordner, damit man zum Suchen nicht zwei Flächen aufmachen muss. Aufgenommen wird entweder der Empfangston, so wie er aus dem Lautsprecher käme, oder das rohe I/Q vor der Demodulation. Ein Zeitplan startet und stoppt zur eingestellten Zeit, auch wenn niemand am Pult sitzt. Und eine Aufnahme lässt sich wieder abspielen: sie läuft als vollwertige Verbindung durch dieselbe Empfangskette wie ein echtes Gerät, ganz ohne angeschlossene Hardware — Bild, Ton und DSP nehmen denselben Weg. Ohne Gerät stehen dort zwei Striche und keine Nullen.

Ton oder I/QZeitplanWiedergabe ohne Gerät
Oberfläche

Wo der Ton hängenbleibt, steht jetzt in Zahlen

Help → „Diagnose audio backend…“ stand hinter einer Linux-Abfrage — unter Windows, wo die Tonstörung mit der ANAN-10 offen ist, gab es damit gar keine Tondiagnose, und jede Zahl musste von Hand aus dem Protokoll geholt werden. Jetzt öffnet der Eintrag auf jeder Plattform ein Blatt, das je Band — Lautsprecher und Mikrofon — Schnittstelle, Zustand, ausgehandelte Rate und Kanalzahl und den Füllstand nennt, dazu die drei Zähler, die die Ursachen auseinanderhalten: lief das Gerät leer, ging uns der Stoff aus, oder schrieben wir schneller, als gelesen wurde. Es läuft im Sekundentakt mit, hält nichts auf und hat einen Kopieren-Knopf. Das Knistern selbst ist damit nicht behoben — das Blatt ist das Instrument für den nächsten Versuch, nicht die Behebung.

Jede PlattformDrei ZählerIm Sekundentakt

Am Gerät geprüft

Auf echter Hardware freigefahren, nicht angenommen.

Protokoll 2

ANAN-G2 & G2 MkII

Saturn-Boards auf Orion-MkII-Firmware. Empfang von 80 bis 10 m, sauberer Träger auf TUNE und MOX, PureSignal rastet ein.

RX + TX geprüft
Protokoll 1

Hermes Lite 2

SSB-Sendebetrieb freigefahren seit der Dämpfungs- und Filterprüfung. I²C-Steuerung, N2ADR HERCULES, Dämpfungsglied −28…+32 dB.

RX + TX geprüft
Protokoll 1 + 2

ANAN-100D · 200D · 7000/8000DLE

Die ganze Apache-Labs-Reihe, mit Vorwärtsleistungs-Kalibrierung je Board und der Übersteuerungssperre für hochverstärkende Endstufen.

RX + TX geprüft
Protokoll 1

Hermes · Angelia · Orion · Metis

Die älteren OpenHPSDR-Boards werden erkannt, liefern I/Q und laufen durch WDSP; Dämpfungsglied und Vorverstärker direkt am Board.

RX geprüft

Die Oberfläche

Ein dichter Arbeitsplatz, der sich trotzdem lesen lässt.

Der ganze Arbeitsplatz in einem Fenster
01 — Konsole

Der ganze Arbeitsplatz in einem Fenster

Bandbild und Wasserfall, der Durchlassbereich als eigenes Feld, Sendekette, Stehwelle, S-Meter, Rotor und Logbuch — alles dockbar, alles an derselben Stelle wiederzufinden. Hier an einem ANAN-10/100 auf 40 m.

Ein Logbuch, das sich aufklappt
02 — Logbuch

Ein Logbuch, das sich aufklappt

Aus der schmalen Leiste am Rand wird ein voller Arbeitsplatz: Verbindungen suchen, filtern, ergänzen, als ADIF oder Cabrillo hinausschreiben. Daneben die Stammdaten zum Rufzeichen und die Peilung dorthin.

Der Kanalzug sitzt vor dem Funkgerät, nicht darin
03 — Sendeton

Der Kanalzug sitzt vor dem Funkgerät, nicht darin

Gate, EQ, De-Esser, Kompressor, Röhre, Hall und Begrenzer in Signalreihenfolge — am Mikrofon, bevor WDSP es sieht. Abgeschaltet ist der Ton bitgenau der von vorher, der Vergleich also echt und nicht ungefähr.

Vierzehn Bänder über dem laufenden Spektrum
04 — Entzerrer

Vierzehn Bänder über dem laufenden Spektrum

Die Kurve liegt über dem, was das Mikrofon gerade liefert. Darunter die Bandgrenzen von E-SSB, SSB und AM/FM — man sieht, wofür man einstellt, statt es zu erraten.

Aufgenommen am laufenden Gerät

Die Oberfläche in Bewegung.

Bildschirmfotos zeigen, wie es aussieht. Wie es sich anfühlt, zeigt erst das laufende Bild: der Wasserfall, die Rufzeichen, die über das Bandbild wandern, die Anzeigen, die mitgehen. Aufgenommen an einer ANAN-7000DLE auf 20 Metern.

2:30 · mit Ton

Ein Gerät, das gar kein OpenHPSDR spricht

SunSDR2 QRP — über TCI, nicht über einen Boardtreiber.

Der SunSDR2 QRP spricht kein OpenHPSDR. Expert Electronics veröffentlicht sein Protokoll nicht, es gibt also keinen Boardtreiber zu schreiben. Der einzige Weg hinein ist TCI — dasselbe Protokoll, das Longpath längst als Server spricht, damit WSJT-X und N1MM es bedienen können. Hier ist es andersherum: Longpath ist der Client, ExpertSDR2 der Server.

Das ändert die Rollenverteilung. Bei jedem anderen Gerät rechnet Longpath selbst — die Kiste ist ein ADC am Ende einer Leitung. ExpertSDR2 bringt seine eigene DSP-Kette mit und entscheidet, was das Gehäuse verlässt. Longpath kann dort nicht demodulieren, sondern nur darum bitten, das Ergebnis entgegennehmen, anzeigen und hörbar machen.

Ton, Bild und Steuerung laufen dabei durch dieselben Wege wie bei einem echten Empfänger — derselbe Mischer, eine echte FFT am reservierten Platz, derselbe Router auf dasselbe Bandbild. Kein zweiter, paralleler Pfad, der irgendwann auseinanderläuft.

Der Weg hinein
  1. 01 Verbindung — ws://host:40001
  2. 02 Ton — RX-Audio in den Mischer
  3. 03 Bild — I/Q auf den Panadapter
  4. 04 Steuerung — Frequenz und Art, beide Richtungen
Am Gerät verifiziert 24.08.2026 · OE5SOS

Die Grenze, die dabei gilt. Ein Empfänger, der an einem echten Gerät hängt, wird über diesen Weg niemals gespeist oder gesteuert — in keine Richtung. SunSDR ist ein zweites, unabhängiges Funkgerät; könnte sein Zustand in einen Empfänger überlaufen, der zu einem Sender gehört, würde sich Hardware verstellen, von der der Betreiber annimmt, dass nur Longpath sie in der Hand hat. Wo Zurückhaltung und Sicherheit sich widersprechen, gewinnt die Sicherheit.

Aktueller Stand

Geprüft an echter Hardware — jetzt zum Laden.

Die Pakete werden gemeinsam gebaut und gemeinsam signiert. Am Gerät geprüft ist diese Version auf dem Mac; Linux ist gebaut, aber nicht am Gerät gefahren. Windows ist wieder dabei — zum Ausprobieren, nicht geprüft. Das Paket war seit Oktober zurückgehalten, weil niemand es am Gerät prüfen konnte und eine Tonstörung mit der ANAN-10 unverstanden blieb; sie äußert sich als gleichmäßiges Knistern, also als Aussetzer im Ausgabeweg, nicht als Verzerrung. Seit 22.10. steht ein Windows-Rechner zum Messen bereit, und damit ist der Grund für das Zurückhalten weggefallen. Wer es probiert, sollte mit diesem Knistern rechnen. Am 2026-10-22 am Gerät nachgestellt: unverändert, und durch jede Treiberschnittstelle (MME, WASAPI, WDM-KS, DirectSound) gleichermaßen. Der Lautsprecherweg ist auf allen Plattformen derselbe Quelltext, die Ursache liegt also nicht in einer Windows-Besonderheit des Programms. An diesen Paketen nachgemessen: macOS 12 genügt jetzt auf Apple Silicon und Intel, Linux x86_64 läuft ab glibc 2.35, in jedem Paket steckt Qt 6.8, und serielles PTT/CW ist überall dabei. Ein zu altes macOS wird gemeldet, statt beim Start abzustürzen. Offen bleibt das AppImage für aarch64: es verlangt glibc 2.38 und startet damit auf Raspberry Pi OS Bookworm nicht.

Kanal · freigegeben v0.8.2 — 22. Oktober 2026

Für dieses Gerät

macOS · Apple Silicon DMG · PKG · ab macOS 12 · GPG-signiert Geprüft & signiert Herunterladen (DMG) ·Herunterladen (PKG)

macOS · Intel DMG · PKG · ab macOS 12 · GPG-signiert Geprüft & signiert Herunterladen (DMG) ·Herunterladen (PKG)

Linux AppImage · x86_64 ab glibc 2.35 · aarch64 ab 2.38 Signiert · ungeprüft Herunterladen (x86_64) ·Herunterladen (aarch64)

Windows Installer · portable ZIP · x64 · GPG-signiert Signiert · ungeprüft · Tonproblem offen Herunterladen (Installer) ·Herunterladen (ZIP)

Alle Pakete SHA256SUMS.txt · GPG-signiert Geprüft & signiert Herunterladen

Erster Start auf dem Mac. Die Pakete tragen eine GPG-Signatur, aber kein Apple-Developer-ID-Zertifikat — das gibt Apple nur an zahlende Mitglieder seines Entwicklerprogramms aus, und ohne Zertifikat ist auch keine Notarisierung möglich. macOS verweigert darum beim ersten Doppelklick den Start. Einmalig freigeben: Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit, dort nach unten blättern bis zur Meldung über Longpath, auf Dennoch öffnen und mit Kennwort oder Touch ID bestätigen. Danach startet sie wie jede andere — bis zur nächsten Version. Ohne Zertifikat kennt macOS die App nur am Prüfwert dieses einen Baus, und jede neue Fassung gilt darum als fremdes Programm: die Freigabe und die Mikrofon-Erlaubnis sind nach jedem Update erneut zu erteilen. Für das PKG gilt derselbe Weg. Wem das Terminal lieber ist, nimmt der geladenen Datei die Markierung gleich ab, bevor er sie öffnet: xattr -d com.apple.quarantine ~/Downloads/Longpath-*. Am Programm selbst ändert das nichts — der Schritt entfernt nur die Herkunftsmarkierung, die der Browser beim Laden anheftet.

Herkunft. Longpath ist ein Fork von NereusSDR (J. J. Boyd, KG4VCF), selbst eine C++20/Qt6-Portierung von Thetis — FlexRadio Systems, Doug Wigley (W5WC), Richard Samphire (MW0LGE) und die OpenHPSDR-Beitragenden. Das DSP ist WDSP von Warren Pratt (NR0V). Architektur und wesentlicher Code stammen aus AetherSDR (Jeremy, KK7GWY). Jeder Urhebervermerk steht unverändert im Quellbaum. GPLv3, wie es die Vorlagen verlangen.