FT8 und FT4 ohne zweites Programm
Longpath dekodiert selbst: ft8_lib von Kārlis Goba liegt unverändert im Baum, der Ton kommt über einen eigenen Abgriff herein. Die Fenstergrenzen folgen der UTC, Uhr und Füllstand stehen daneben, und je Fund eine Zeile in der Spaltenordnung von WSJT-X — Zeit, dB, DT, Frequenz, Nachricht. Jeder Fund geht auch in die Decode-Liste, mit dem Rufzeichen aus der Nachricht und mit der Frequenz der Scheibe plus Tonlage. Sichtbar in DIGU und in DIGL. Der UDP-Sammler für WSJT-X bleibt daneben bestehen: wer das Programm ohnehin fährt, verliert nichts. Seit 0.7.0 wird auch gesendet: ein Druck auf „Send“ legt die Nachricht auf einen Ton und gibt sie im nächsten eigenen Fenster hinaus; lehnt der Bandplan ab, bricht der Versuch sofort ab und nennt den Grund. Ein Doppelklick auf eine Zeile der Fundliste legt den Standardanruf ins Eingabefeld, und der Schalter „Auto“ — ab Werk aus — führt daraus den ganzen Ablauf bis RR73 und trägt das fertige QSO ins Logbuch. Vorangetrieben wird er allein durch gehörte Funde; nach fünf Fenstern ohne Antwort gibt er auf. Seit 0.8.0 steht daneben ein Knopf „CQ“: ohne „Auto“ legt er den eigenen Anruf nur ins Feld, mit „Auto” ruft er wirklich und führt das QSO von der Anruferseite. Mit derselben Fassung bekam das Fenster, was ein FT8-Programm sonst ausmacht: ein Wasserfallstreifen über der Liste, und ein Klick hinein setzt die Sendestelle — die stand bis dahin fest auf 1500 Hz, wo auf einem vollen Band immer schon jemand ist; jetzt ist sie ein Feld von 200 bis 2800 Hz und bleibt gespeichert. Die Zeilen sind nach Dringlichkeit eingefärbt: ein Ruf an die eigene Station grün und fett, ein neues Land fett in derselben Farbe, die auch die Funde im Bandbild tragen, ein CQ bernstein — in dieser Reihenfolge, denn eine Zeile kann alles drei sein. Ein Schalter „CQ only” lässt nur die rufbaren Stationen stehen, einen Ruf an die eigene Station aber immer durch. Und die sechs Standardsätze liegen als Knöpfe bereit; sie legen den Satz nur ins Feld, gesendet wird weiter erst mit „Send”. Und das Suchband für FT4 liegt jetzt gemittet — nachgemessen von −500 bis +900 ms, vorher blieben bis zum oberen Rand nur 0,4 s, von denen jede Laufzeit im Tonweg etwas abzog. Am Gerät erprobt ist das noch nicht.
ft8_lib15-s-Fenster nach UTCSenden mit Bandplanprüfung